AIDS, HIV, Acquired Immune Deficiency Syndrome, erworbenes Immundefektsyndrom.
ICD -10 Code

B24
Definition

AIDS (engl.: Acquired Immune Deficiency Syndrome) ist eine ansteckende Infektionskrankheit mit weltweiter Verbreitung. Die Erkrankung wird vom HI-Virus (engl.: Human Immunodeficiency Virus) verursacht. Das HI-Virus wird durch Blut und Sexualkontakte übertragen. Außerdem kann das Virus unter der Geburt von einer infizierten Mutter auf das Kind übertragen werden. Die Krankheit führt zu einer lebensbedrohlichen Abwehrschwäche des Betroffenen, die harmlose Infektionen zur gefährlichen Bedrohung werden lassen. Bis 1996 verlief die Krankheit nach ihrem Ausbruch innerhalb von Monaten tödlich. Inzwischen kann die Ausbreitung des Virus im Körper medikamentös gebremst werden, wodurch die Lebenserwartung der Erkrankten erheblich gesteigert wird.
Jedoch zählt AIDS zu den fünf häufigsten infektiösen Todesursachen weltweit.
Ursachen

Der Erreger von AIDS ist das Humane Immundefektvirus (HIV). Dieses Virus gehört zu der Gruppe der Retroviren. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihr Erbgut in menschliches Erbgut einbauen und sich so vermehren. Die befallenen Zellen gehen dabei nicht zugrunde, sondern dienen dem Virus bei seiner Vervielfältigung und der Verbreitung im Körper. Im Gegensatz zu dieser eigentlichen Variante zerstören die HI-Viren die befallenen Wirtszellen im Rahmen ihrer Vermehrung. Außerdem kann das Virus in den Wirtszellen zu den jeweiligen Endorganen des Körpers transportiert werden und dort seine Wirkung entfalten. Durch diese schädigenden Wirkungen auf Zellen des Immunabwehrsystems wird der befallene menschliche Organismus mehr und mehr geschwächt, sodass er gegenüber anderen Krankheitserregern anfälliger wird. Solche Patienten erkranken an ganz bestimmten Krankheiten, die bei Menschen mit einer intakten Abwehr eher selten auftreten. Zu diesen opportunistischen Erkrankungen zählen vor allem Pilzinfektionen, Infektionen durch Protozoen, bakterielle Infektionen mit Mykobakterien, Herpesinfektionen und gewisse Tumorerkrankungen. Hierbei ist ein Hauttumor zu nennen, der typisch für diese Fälle ist, das Kaposi-Sarkom. Die Aufnahme der Viren erfolgt vorrangig über Blutübertragung oder durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Aidskranke Mütter können - müssen aber nicht - die Neugeborenen auch im Mutterleib anstecken. Während der Geburt ist eine Übertragung der Viren auf das Neugeborene ebenfalls möglich. Wird das Kind mit Muttermilch gestillt, so ist auch hier ein Übertragungsweg gegeben.
Symptome

Die Erkrankung wird - unter anderem nach der Beschwerdesymptomatik - in drei verschiedene Stadien eingeteilt. Stadium A bezeichnet die HIV-Akutkrankheit, die Latenzphase und das Lymphadenopathie-Syndrom. Stadium B beschreibt Symptome des AIDS-related-Complex und Stadium C behandelt AIDS-definierte Erkrankungen. Die HIV-Akutkrankheit erfolgt bei 30% der Betroffenen etwa drei Wochen nach der Ansteckung. Sie ist ein vorübergehendes Krankheitsbild, das einhergeht mit einer generalisierten Schwellung der Lymphknoten, einer Vergrößerung der Milz und mit Allgemeinsymptomen wie Fieber, Hautrötungen und Gelenkschmerzen. Sehr selten kommt es zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute.
Die Beschwerden bilden sich nach kurzer Zeit wieder zurück.
Das sogenannte Lymphadenopathie-Syndrom (LAS) betrifft etwa die Hälfte der Infizierten und geht einher mit einer über drei Monate anhaltenden Lymphknotenvergrößerung an mindestens zwei Stellen außerhalb der Leiste bei sonst gutem Wohlbefinden. In diesem Stadium ist es ratsam, eine Probeentnahme der Lymphknoten labortechnisch zu untersuchen. Die Latenzphase beschreibt eine zumeist beschwerdefreie Phase, in der die meisten Patienten jedoch infektiös sind. Diese asymptomatische Infektion kann mittlerweile mehr als zehn Jahre lang andauern.
Das Stadium B, früher als AIDS-related-Complex bezeichnet, ist ein Sammelbegriff für verschiedene infektiöse Krankheitsbilder. Hierzu zählen vor allem Pilzinfektionen mit Candida albicans (hauptsächlich im Genitalbereich und am Mund), Fieberschübe und Durchfallattacken, die sogenannte orale Haarleukoplakie (weiße Erscheinungen auf der Zunge verursacht durch das Epstein-Barr Virus) und Gürtelrose (Herpes Zoster). Aber es können noch weitere unterschiedliche Erkrankungen in diesem Stadium auftreten.
Das Stadium C beschreibt die AIDS-definierten Krankheiten. Hierbei kommt es zumeist zu einem unergründlichen Gewichtsverlust von über 10% des Körpergewichts, zu in Wechselschüben auftretendem Fieber über 38°C, Müdigkeit und allgemeinem Krankheitsgefühl. Die Patienten leiden häufig unter Durchfällen und Gefühlsstörungen an den Extremitäten.
Ebenfalls häufig ist der Befall des zentralen Nervensystems durch das HI-Virus selbst (HIV-assoziierte Enzephalopathie) mit Störungen von Konzentration und Gedächtnis, motorischer Verlangsamung und Wesensveränderungen.
Des Weiteren präsentieren sich die für AIDS typischen Tumoren, wie z. B. das Kaposi-Sarkom (Hautkrebs), das invasive Zervixkarzinom (bösartiger Krebs des Gebärmutterhalses) und bösartige Tumoren des Lymphsystems (vorrangig das Burkitt-Lymphom). Außerdem erkranken die Betroffenen an den verschiedensten Infektionskrankheiten. Hierzu zählt vor allem die Lungenentzündung durch den Erreger Pneumocystis carinii, die zu Fieber, Atemnot und trockenem Husten führt. Des Weiteren erkranken die Patienten häufig an Herpesinfektionen und an Pilzinfektionen mit Candida albicans. Hierbei werden vor allem die Speiseröhre, Luftröhre, Bronchien und Lungen befallen. Eine Beeinträchtigung des Gehirns wird manchmal durch Protozoen oder Einzeller verursacht, die sogenannten Toxoplasmen. Des Weiteren gehört das Cytomegalie-Virus zu den sogenannten opportunistischen Krankheitserregern. Die Patienten werden ebenfalls überdurchschnittlich häufig von Hefepilzen (Kryptokokken) und Salmonellen-Erregern befallen. Bei Tuberkulose präsentiert sich zumeist auch ein Befall außerhalb der Lungen, was für diese Infektionskrankheit eher ungewöhnlich ist.
Diagnostik

Die Diagnostik beginnt mit der ausführlichen Krankengeschichte, die sich mit der Beschwerdesymptomatik und eventuellen Grunderkrankungen beschäftigt. Im Fall der HIV-Erkrankung ist besonders wichtig, dass auch eine Sozialanamnese aufgenommen wird. Hierbei interessiert vor allem das Risiko einer Ansteckung, welches bei intravenös Drogenabhängigen, Homosexuellen und Transfusionsempfängern deutlich erhöht ist. Nach der folgenden umfassenden körperlichen Untersuchung sollte bei Verdacht auf eine AIDS-Infektion ein Antikörper-Nachweis aus dem Blut erfolgen. Im Rahmen der ersten Blutentnahme wird ein Suchtest (HIV-ELISA) und bei positivem Ergebnis ein Bestätigungstest (Western Blot) vorgenommen. Im Anschluss an den positiven Western Blot erfolgt eine zweite Blutentnahme, die anhand einer zweiten Darstellung von HIV-Antikörpern die Diagnose sichert. Fällt ein Testergebnis negativ aus, so sollte beachtet werden, dass spezifische HIV-Antikörper erst nach ein bis drei Monaten und in Einzelfällen erst nach einem halben Jahr im Blut nachgewiesen werden können. In diagnostischen Problemfällen kann auch der Nachweis von Viren oder Virusbestandteilen (sogenannte p24-Antigene) einen Erfolg erzielen. Diese Diagnostik kann jedoch bis zu sechs Wochen dauern. Eine umfassende Untersuchung des Blutes ergibt je nach Stadium unterschiedliche Ergebnisse. Da das Virus die Anzahl der T4-Helferzellen (weiße Blutzellen, die die Abwehrfunktion unterstützen) deutlich reduziert, kann man diese Veränderungen in der Untersuchung der verschiedenen Lymphozytenarten (spezifische Abwehrzellen) nachweisen. Ein Absinken der T-Helferzellen auf unter 200/µl Blut ist dabei mit einem hohen Risiko für opportunistische Infektionen verbunden. Des Weiteren wird die zellvermittelte Immunität im Rahmen eines speziellen Hauttests, der sogenannten Multitest Merieux, genauer untersucht. Entscheidend für die Prognose und die Therapiekontrolle ist die quantitative Darstellung der Viren, die sogenannte Viruslast, die mittels biochemischer Verfahren (Polymerase-Ketten-Reaktion) erfolgt. Im Rahmen der Diagnostik der opportunistischen Erkrankung werden natürlich weitere Verfahren angewendet. Hierzu stehen EKG, Lungenfunktionsprüfungen, Ultraschall, Röntgenaufnahmen, Schichtröntgen (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) zur Verfügung. Je nach Infektionskrankheit werden Blut oder spezielle Proben (z. B. Sputum oder Gewebe) nach den Erregern untersucht.
Auswirkungen

Je nach Entwicklung der Erkrankung gilt eine andere Prognose. Ein ungünstiges Kriterium ist eine erhöhte Viruszahl: über 10.000 Viren pro Milliliter zum Zeitpunkt der ersten Untersuchung sind zu hoch. Des Weiteren bedeuten eine Verminderung der T4-Helferzellen und ein Anstieg der Beta-2-Mikroglobuline ebenfalls eine Verschlechterung der Prognose. Natürlich ist der Verlauf in erster Linie davon abhängig, in welchem Umfang sich HIV-assoziierte Erkrankungen ausbilden. Unterschieden wird zwischen vier verschiedenen Verlaufsformen. Hierzu gehört die rasch fortschreitende progrediente Form, bei der die Symptome innerhalb der ersten vier Jahre nach der Ansteckung auftreten und die langsame progrediente Form, bei der AIDS zwischen vier und sieben Jahren nach der Infektion ausbricht. Bei der verzögerten (protrahierten) Verlaufsform treten die Anzeichen von AIDS erst nach sieben bis zwölf Jahren auf. Viele Betroffene leben auch zwölf Jahre nach der Infektion noch beschwerdefrei. Zu dieser letzten Gruppe gehören allerdings nur etwa %5 der Fälle.
Therapie

Die Therapie setzt sich aus einer speziellen antiviralen Behandlung, der Therapie der opportunistischen Infektionserkrankungen, einer allgemeinen Umstellung des Lebenswandels und begleitender psychosozialer Betreuung zusammen. Die Therapie sollte begonnen werden, wenn die Zahl der T-Helferzellen absinkt oder es zu HIV-assoziierten Symptomen kommt. Dadurch wird die Viruslast gesenkt, die T4-Helferzellen normalisieren sich und die Beschwerden gehen zurück. Entscheidend ist jedoch auch die regelmäßige Einnahme der Medikamente, denn bei einem Einnahmestopp droht eine Resistenzentwicklung von bis zu 50%. Zur Therapie werden vor allem folgende antivirale Substanzen eingesetzt: Zidovudin, Zalcitabin, Didanosin, Lamivudin, Stavudin, Nevirapin, Delavirdin, Saquinavir, Indinavir, Ritonarvir und Nelfinavir. Seit 1996 werden diese Medikamente als Kombinationspräparate gegeben, um eine Resistenzentwicklung der Viren gegen die Präparate zu vermindern und hinauszuzögern: zurzeit ist die gleichzeitige Gabe von drei verschiedenen Medikamenten üblich.
(HAART = Hochaktive antiretrovirale Therapie).
Jedoch ist die Forschung damit beschäftigt, Verbesserungen zu erzielen. Die Behandlung der Infektionskrankheiten wird je nach Ursache und Verlauf der AIDS-Infizierung individuell zusammengestellt.
Die Medikamente können die Krankheit nicht heilen, lediglich die Lebenserwartung verlängern, indem die Viruslast (Anzahl der HIV-Viren) gesenkt wird.

Die Änderung der Lebensweise ist wichtig und sollte ab dem Zeitpunkt der Diagnose erfolgen. Faktoren, welche die Immunabwehr schwächen und eine Verschlimmerung der Situation begünstigen, sollten vermieden werden. Hierzu zählt natürlich in erster Linie der Konsum von Alkohol und Nikotin. Wichtig ist ebenfalls die psychische Stütze im Rahmen der Behandlung. Hier ist eine krankheitsbegleitende Psychotherapie sicher sinnvoll. Aber auch Selbsthilfegruppen können Betroffenen eine große Hilfestellung bieten.
Prophylaxe

Für die Erkrankung AIDS ist die Prophylaxe sicher bedeutend wichtiger als die Behandlung. Eine geeignete Aufklärung wird in jungen Jahren oftmals versäumt oder nicht ernst genommen. Im Hinblick auf die Ansteckung durch Geschlechtsverkehr sollte im Fall eines steten Partnerwechsels die Benutzung von Kondomen selbstverständlich sein. Der Kontakt mit fremdem Blut - z. B. über Verletzungen - sollte generell vermieden werden. Allerdings ist dies nicht immer möglich; in vielen Berufen ist der Kontakt mit Blut unumgänglich. Hier sollten geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden. Handschuhe und Körperschutz vermindern das Risiko. Im Fall eines Körperkontakts mit infiziertem Blut sollte die Stelle sofort desinfiziert werden. Sind Augen oder Schleimhäute betroffen, sollte die betroffene Stelle sofort mit Wasser ausgespült werden. Im Fall eines Kontakts von Viren durch einen Nadelstich besteht die Möglichkeit, der Infektion mit den AIDS-Viren mittels einer antiviralen Behandlung vorzubeugen. Hierzu wendet man ebenfalls eine Dreier-Kombination der schon beschriebenen Präparate an. Diese sollte so früh wie möglich, am besten sofort beginnen - schon VOR der sicheren Diagnose! Diese Therapie sollte für mindestens vier Wochen fortgeführt werden und kann in über 80% der Fälle eine Infektion verhindern. Aber da die Behandlung starke Nebenwirkungen verursachen kann - zumeist kann der beruflichen Arbeit während dieser Zeit nicht mehr nachgegangen werden -, brechen einige Patienten die Therapie ab, zumal ja die Diagnose noch nicht gesichert ist. Im Fall einer Schwangerschaft liegt die Möglichkeit, dass das Kind mit dem HI-Virus der Mutter infiziert wird, unter 3%: Zur Senkung des Risikos trägt die Gabe von antiviralen Hemmstoffen, eine Schnittentbindung vor Beginn der Wehen und das Vermeiden des Stillens nach der Geburt bei.
Bemerkungen

Im Jahr 2006 zählte man weltweit etwa 40 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion. Darunter befanden sich 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. 5 Millionen Menschen haben sich 2006 neu mit dem Virus infiziert. Jeden Tag stecken sich weltweit ungefähr 14.000 Menschen an. Erschreckend schnell war der Anstieg der Neuerkrankungen weiterhin in Afrika und in Osteuropa. In Afrika sind besonders die Länder südlich der Sahara betroffen. Hier waren bis 2006 durchschnittlich etwa 6% aller Erwachsenen HIV-positiv. Vor allem Frauen sind inzwischen von der HIV-Infektion betroffen. AIDS ist mittlerweile für eine Reihe von afrikanischen Staaten zur Existenzfrage geworden.
In Asien sind meist die Länder Südostasiens betroffen. In Myanmar, Thailand und Kambodscha ist mehr als 1% der Bevölkerung mit HIV infiziert. Entscheidend für die weitere Entwicklung der weltweiten Infektionszahlen wird die epidemiologische Entwicklung in Indien, China und Indonesien sein. Bis 2006 lebten nach Schätzungen der WHO in Asien etwa 7,5 Millionen Menschen mit HIV. Hier stellen die Drogenkonsumenten und die Prostitution Problempunkte dar. In Lateinamerika leben bis 2006 etwa 1,7 Millionen HIV-Infizierte. Hauptsächlich findet die Übertragung hier bei den Drogenkonsumenten und bei gleichgeschlechtlichen sexuellen Kontakten zwischen Männern statt.
Laut UNAIDS sind etwa 10% der weltweit HIV-Infizierten Drogenkonsumenten. Besonders in Osteuropa hat die Rate der auf heterosexuellem Weg übertragenen Infektionen erschreckend zugenommen.
An den Folgen von AIDS starben weltweit auch 2006 etwa 2,9 Millionen Menschen.
Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland ist mit etwa 2.700 Neuinfektionen auch dieses Jahr relativ konstant geblieben. Bis 2006 waren etwa 56.000 Menschen in Deutschland infiziert. Von den 56.000 HIV-Infizierten waren im Jahr 2006 etwa 1.200 neu an AIDS erkrankt. Es gab etwa 600 Todesfälle durch HIV/AIDS in Jahre 2006.
Die Gesamtzahl der HIV-Infizierten seit Beginn der Epidemie liegt bei 67.500.
Die Krankheit ist NICHT meldepflichtig. Allerdings werden die Untersuchungsergebnisse der Labortests anonym zur Archivierung erfasst.


Literatur:
Innere Medizin, Herold, 2009; Innere Medizin, Classen/Diehl, Urban & Fischer, 5. Aufl., 2003; Checkliste Innere Medizin, M. Hahn, Thieme, 4. Aufl., 2003;Klinikleitfaden Innere Medizin, 9. Auflage, Urban & Fischer 2006; Die Innere Medizin, Schölmerich, Schattauer, 11. Aufl., 2007; und Venerologie für das Studium, Springer Verlag 2009; Duale Reihe Mikrobiologie, Hof/Herbert, Thieme, 3. Aufl., 2004.

aktualisiert:

ab; 12/2009